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Bowen Therapie

Bowen-Therapie

Ihren Namen verdankt diese Therapie dem Australier Thomas A. Bowen (1916 - 1982). Er war Angestellter in einer Zementfabrik in Geelong, nahe Melbourne und hat diese Methode ohne medizinische Vorkenntnisse entwickelt. Am Anfang behandelte er seine an Asthma leidende Frau und die Footballspieler seines Lieblingsclubs. Die Nachfrage wurde immer größer und schon bald hatte er eine der florierensten Praxen in ganz Australien. (1973 wurden offiziell 13.000 Patienten von Thomas Bowen behandelt).

Was ist Bowen Therapie?

Es ist eine ganzheitlich manuelle Therapieform zur Muskelentspannung, die von den Patienten als angenehm empfunden wird. Gezielt zusammengestellte Folgen von querverlaufenden Manipulationen des Gewebes (Muskeln, Faszien, Sehnen und Bänder) werden in gleichmäßigen Bewegungen durchgeführt. Ein wichtiger Bestandteil der Therapie sind ausreichend lange Pausen zwischen den Sequenzen, die der Patient nutzt, um seinem Körper Gelegenheit zu geben, den Reiz aufzunehmen und zu verarbeiten.

Man nutzt die Selbstheilungskräfte des Körpers und gibt den belasteten Strukturen die Möglichkeit, ihre physiologische Funktion in dem Maße wiederzuerlangen, die der individuellen Situation des Patienten entspricht.

Erklärungsansätze 
für die Funktionsweise der Bowen Therapie

Man hat nachweislich einen tiefgreifenden regulativen Effekt auf das vegetative Nervensystem (alle die Körperfunktionen, die wir nicht willkürlich steuern, z.B. Herzschlag, Atmung, Verdauung.)

Störungen der Muskelfunktion, sowie des Blut- und Lymphflusses werden reorganisiert.

Eine wichtige Rolle fällt der Funktionsverbesserung der Fascien zu. Fascien sind bindegewebige Strukturen, die Muskeln aber auch Organe umhüllen. Sie sind entscheidend für Funktion und Form der von ihnen umhüllenden Strukturen und deren reibungsloses Wechselspiel. All das zusammen bewirkt, dass der Körper wieder in sein Gleichgewicht zurückfinden kann.

Einsatzmöglichkeiten der Bowen Therapie
  • Rückenschmerzen jeglichen Ursprungs 
  • (Überlastung, Ischias, haltungsbedingt usw.) 
  • Verspannungen der Muskulatur 
    (z.B. Schulter, Nacken usw.) 
  • HWS- Schleudertrauma 
  • Beschwerden der oberen Extremitäten wie
    Tennisarm, Karpaltunnelsyndrom, Schulterprobleme 
  • Beschwerden der unteren Extremitäten, Hallux valgus, 
    Hammerzeh, Knieschmerzen, Knöchelverletzungen 
    (Arthrose, Sportunfälle usw. ) 
  • Gestörter Lymphfluss 
  • Vegetative Dysbalance, Antriebsschwäche etc .
  • und vieles mehr.